Im Dreiklang von Bergbau – Naturschutz – Geologie


„Glückauf“ heißt es am Technischen Denkmal „Historischer Schieferbergbau Lehesten“ sowie im angrenzenden Naherholungs-, Wander- und Naturschutzgebiet Staatsbruch.

Die fast 750jährige Tradition des Thüringisch-Fränkischen Schieferbergbaus hat Spuren in der Landschaft hinterlassen. Vor allem der Staatsbruch in Lehesten – unserem Museumsstandort – hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Veränderungen durchlebt, stets vom einst so dominierenden Bergbau auf Schiefer beeinflusst.

Mit dem Ende des Abbaus 1999 wandelte sich der Staatsbruch, als der Industriezweig sich zurückzog. Heute liegt die Einrichtung eingebettet in ein hochwertiges Naturschutzgebiet. Der ehemalige fast 20 Hektar große Tagebau hat sich seit 2006 in einen See von besonders blauer Farbgebung verwandelt und die Natur ihren Raum zurückerobert.



Im Herzen des Geoparks Schieferland gelegen, kommen Wanderer und Freunde der natürlichen Gegebenheiten sowie des Blauen Goldes, wie der Schiefer hier aufgrund seiner besonderen Färbung bezeichnet wird, voll auf Ihre Kosten. Zahlreiche Wanderwege durchqueren das weitläufige Areal des Thüringer Schieferparks, unzählige seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich dort angesiedelt, wo der Mensch sich zurückzog.



Der gesamte ehemalige Tagebaubereich ist seit 2006 als „National bedeutender Geotop“ ausgezeichnet – einer von bundesweit 77 prämierten geologischen Aufschlüssen. Unser „Schaufenster in die Erdgeschichte“ bildet ein erschlossenes und erlebbares Ausflugsziel und Lernort mit hohem geopädagogischem Wert.

Lassen Sie sich von einer ausgewogenen Harmonie der Bergbaufolge einfangen. Die Ruhe und Romantik des Staatsbruchs bieten Ihnen zu allen Jahreszeiten besondere Einblicke in die natürlichen Gegebenheiten des Naturparks Thüringer Schiefergebirge /Obere Saale und des Geoparks Schieferland.

Glückauf!