Direkt auf einem der Geopfade wandernd trifft man auf den SchachtIV-Förderkomplex. Dieser war von 1961 bis 1999 in untertägigem Betrieb.

Seit 1975 wurde der Lehestener Schiefer ausschließlich Untertage gewonnen und der Betrieb im offenen Bruch wurde aufgegeben. Nach der endgültigen Beendigung des Schieferabbaues 1999 wurde als touristische Attraktion der ca. 105 Hektar umfassende „Schieferpark Lehesten“ geschaffen. Heute ist das weitläufige Areal des Thüringer Schieferparks Lehesten frei begehbar. Am Standort lässt sich das Denkmalensemble aber auch das Tagungs- und Seminarzentrum „Schieferpark“ finden. Ein individuelle Besichtigung der ehemaligen Funktionsgebäude von SchachtIV ist nur nach Voranmeldung möglich.

Am SchachtIV-Förderkomplex sind auch Führungen mit gestandenen Bergleuten und Mitgliedern des Traditionsvereins möglich. Mit reichlich selbst Erlebtem berichten Ehemalige von der untertägigen Gewinnung und Förderung des Lehestener Schiefers und geben fundierte Informationen aus ihrem aktiven Berufsleben.

Das Bild zeigt unter blauem Himmel den Förderturm des SchachtIV-Förderkomplexes. Im Hintergrund ist das sanierte Fördermaschinenhaus zu sehen. Im Vordergrund verweist das Bild auf den Eingangsbereich der Lampenstube.

Besichtigt wird die Hängebank am Fördergerüst, das Fördermaschinenhaus und die renovierte Lampenstube mit Selbstretterstation und einer Ausstellung mit historischen Exponaten und Fotografien des hiesigen Bergbaus.
Eine Befahrung des rund 20 Meter hohen Fördergerüstes ist unter Aufsicht möglich.
Zusätzlich informiert ein etwa zehnminütiger Film von der Arbeit untertage.


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